Eine weitere schwere Woche

– Trigger Gefahr –

schwere Woche

Die ganze letzte Woche war auf und ab. Am schwierigsten war das Aufstehen diese Woche. Ich habe mich jeden Tag aus dem Bett gequält und bin meiner Tierbetreuung nach gegangen. Danach war ich jedes Mal fix und fertig. Ich habe dann mittags geschlafen, teilweise mehrere Stunden. Auch habe ich mit Stimmungsschwankungen zu kämpfen gehabt. Ich habe wieder alle Phasen durch gemacht. Von glücklich und zu Frieden bis weinen, weinen ohne einen Grund zu haben.

Am Freitag hatte ich dann wieder einen Termin bei meinem Hausarzt, naja bei der Vertretung oder so. Sie fand meinen Cholesterinwert schon bei letzten mal bedenklich und hatte mir aufgetragen, mal meine Ernährung aufzuschreiben. An Hand meiner Aufstellung meinte Sie ich, esse zu viel Fleisch und soll mehr Gemüse und Hülsenfrüchte essen. OK ich weiß, dass ich mich nicht gesund ernähre, auch wenn ich auf Abwechslung achte. Also eine Diät schaffe momentan nicht! Das kostet mich zu viel Kraft, die ich nicht habe.

Ich habe auch vor der Ärztin wieder geweint. Ich habe nicht das Gefühl, das die höhere Dosis Antidepressiva bei mir wirkt. Jedenfalls spüre ich noch nichts. Ja, es sind auch erst drei Wochen und ja, ich weiß, dass es bis zu 8 Wochen dauern kann, bis sich eine Wirkung einstellt, aber ich kann nicht mehr. Tag für Tag muss ich eine Kraft auf wenden, um überhaupt aufzustehen. Wenn ich nicht die Tierbetreuung hätte und mich verpflichtet fühle, sie einzuhalten, glaube würde ich den ganzen Tag im Bett liegen momentan.

Jedenfalls wenn ich von der Tierbetreuung zurück bin, frühstücke ich erst mal und schmuse etwas mit meinen Katzen. Dann lege ich mich in meinem Bürostuhl etwas zurück und in der Regel schlafe ich auch ein. Meine Katze kommt dann gerne und legt sich auf meine Brust und macht auch sie ein kleines Nickerchen. Das sind dann Momente, in denen ich mich wohlfühle und auch genieße. Dann bin ich den ganzen restlichen Tag in meinem Büro.

Was mich auch nervt, ist der ständig trockene Mund. Ich trinke dann etwas und kurz darauf fühlt sich der Mund wieder trocken an. Auch in den Morgenstunden holt mich das aus dem Schlaf. Den ganzen Tag muss ich etwas zu trinken bei mir haben oder ein Bonbon. Bisher konnte ich noch nicht klären, warum ich dieses Gefühl/Eindruck habe.

#Gemeinsam­Gegen­Depression

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